16 Okt
Männer 1
Am vorläufigen Tiefpunkt angelangt
Dritte Heimniederlage hintereinander: Nicht die erneute Schlappe gegen ein Spitzenteam, sondern das „WIE“ - die gezeigten Leistungen - lassen beim SCUG die Alarmglocken schrillen.
Dass Niederraunau über eine bestens ausgebildete und besetzte Mannschaft verfügt, war kein Geheimnis, Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Allach und Herrsching, sowie großen Verletzungssorgen machte man sich beim SCUG auf einiges gefasst. Nicht aber, dass das Team von Chris Dück und Max Boigner das Feld von Beginn an gänzlich den Schwaben überlässt.
Nach knapp sechs Minuten 1:5 – und erste Auszeit. Weitere sechs Minuten später bereits 3:11 Rückstand. Das roch nach Kapitulation. Was war geschehen? Mangelnde Aggressivität in der Abwehr und vorne katastrophale Chancenauswertung. Nicht alleine der starke Gästekeeper, sondern vor allem die kopflosen eigenen Abschlüsse waren das „Problem“. Das machte es den Gästen sehr leicht, ihr schnelles Umschaltspiel und flüssiges Angriffsspiel aufzuziehen.
Kleine Nachlässigkeiten bei Niederraunau und zwischendurch aufflammender Kampfgeist ließ den SCUG dennoch wieder näher herankommen. Ein Zwischenstand von 10:13 ließ kurz vor der Halbzeitpause nochmals etwas Hoffnung keimen. Leider nur für sehr kurze Zeit. Innerhalb von fünf Minuten erspielten sich die Schwaben eine beruhigende 11:18 Pausenführung.
Auch nach dem Wechsel gab es leider kein Zurück mehr. Zu ideenlos präsentierten sich die Gastgeber und die Köpfe hingen sichtbar immer mehr. Die jungen Spieler wirkten oft überfordert und von den Routiniers erreichte an diesem Tag kaum einer Normalform. Frühzeitig musste man sich dem TSV Niederraunau geschlagen geben. Schmerzhaft ist nicht alleine der Punktverlust gegen einen starken Gegner, sondern die Art wie sich der SC Unterpfaffenhofen diesmal präsentiert hat. Die 21:32 (11:18) Pleite geht auch in dieser Höhe in Ordnung.
Jetzt ist das Trainergespann gefordert und hat nun zwei Wochen Zeit, Aufbauarbeit zu leisten. Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 30.11. zum aktuellen Tabellenführer, der altbekannten HSG Dietmannsried/Altusried. Auf dem Papier eine klare Sache, aber wer weiß, vielleicht geht gerade da der Knoten endlich auf. Höchste Zeit dafür wäre es.
Gegen Niederraunau spielten:
Mika Kroll und Moritz Kube (beide als TW), Benno Gnan (1 Tor), Christopher Büttner, Tobias Lachnit (2), Sedric Tafelmeier (4), Arne Sturm (2), Christian Kurz, Jan-Lucas Schaller (1), Lucas Sannig, Thomas Obernöder (4/2), Jakob Schaumann, Lukas Donaubauer (2), Tobias Sannig (5/1).
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