23 Mär
TSV Friedberg - SC U´hofen-Germering 29:25
Da wäre mehr drin gewesen … Niederlage beim TSV Friedberg
Nach zuletzt zwei Siegen hintereinander muss der SC Unterpfaffenhofen wieder eine Niederlage einstecken. Die Luft auf die Abstiegsplätze wird damit drei Spieltage vor Saisonschluss deutlich dünner.
„In den ersten 45 Minuten hätten wir den Sieg verdient gehabt“, so Trainer Maximilian Dück nach dem Schlusspfiff. Doch seinen Mannen unterliefen in der Schlussviertelstunde dann zahlreiche leichte Ballverluste im Angriff und auch in der zuvor so sicher stehenden Abwehr waren sie nun viel zu leicht zu überwinden. Fatal vor allem, dass ihnen innerhalb von mehr als zehn Minuten nur noch ein Tor gelang. Von 22:22 konnten die Friedberger so bis drei Minuten vor Spielende praktisch uneinholbar auf 28:23 davonziehen.
Da half es auch überhaupt nichts, dass zuvor Friedbergs hochgeschossener Kreisläufer nach einer Unbeherrschtheit mit der Blauen Karte von der Platte geschickt wurde. Die damit einhergehende Unterbrechung schien bei den Gastgebern eher nochmals die Kräfte zu wecken, während sie im Gegensatz beim SCU zu erlahmen schienen. Die Germeringer vergaben dadurch eine gute Ausgangsposition. Sie waren nach dem 13:13 Pausenstand erneut auf drei Tore, zum 16:19 davongezogen. Kurz nach Anpfiff und während der ersten Hälfte hatte der Vorsprung der Gäste zeitweise sogar vier Tore betragen – 1:5 nach acht Minuten und danach nochmal 6:10 und 8:12. Vor allem Marlon Schubert (5 Tore) war in der Anfangsphase ein ständiger Unruheherd.
Auch als die Gastgeber erfolgreich wieder aufgeholt hatten, schaffte man es deren Gegenwehr durch gelungene Angriffsaktionen mehrmals zu erwidern, aber nach einer Dreiviertelstunde gelang dann einfach kaum noch was. Friedberg hatte somit in der Schlussphase sogar relativ leichtes Spiel, einen 29:25 Heimerfolg einzufahren und sich damit der letzten Sorgen um den Ligaerhalt zu entledigen.
Ganz anders der SCUG: Obwohl man aktuell auf Rang acht steht, der im Normalfall genügen sollte, hat sich der Punkteabstand zu den Tabellennachbarn verringert. Vor allem die Reserve der HT München strebt mit aller macht Richtung rettendes Ufer. Die Hachinger Zweite hat zu diesem Zweck eine fast komplette Regionalliga Mannschaft für ihr Oberliga Team freigespielt und geht damit als klarer Favorit in seine drei verbleibenden Spiele. Für den SCUG heißt das, im Heimspiel am kommenden Sonntag(!) gegen den TSV Simbach unbedingt auf Sieg zu spielen. Anpfiff ist dann am 30.03. um 16 Uhr in der Germeringer Realschulhalle.
In Friedberg spielten:
Moritz Kube und Mika Kroll (beide TW); Benno Gnan (1 Tor), Christopher Büttner (1), Tobias Lachnit (1), Tobias Strutz (3), Marlon Schubert (5), Felix Behr, Jan-Lucas Schaller, Alexander Hartl (1), Timo Ohmen, Zacharias Flierl (4), Lukas Donaubauer (9/6), Arne Sturm, Norick Huß.
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