25 Feb
Männer 1
Erst zu viele Fehler und am Ende dann ohne das nötige Glück
In Dietmannsried läuft der SCUG das ganze Spiel einem Rückstand hinterher. Nach Aufholjagd und erstmaligem Ausgleich reicht es wegen ausgelassener Chancen im Schlussspurt nicht zum Punktgewinn.
Wieder einmal sind die Landesliga Männer des SC Unterpfaffenhofen knapp daran gescheitert, bei einem der Liga Favoriten was zu holen. Bei der HSG Dietmannsried/Altusried fehlte am Ende gerade einmal ein Tor. 29:28 stand es zum Schlusspfiff für die Gastgeber. Da die Konkurrenz im Abstiegskampf teilweise punkten konnte, kleben die Germeringer erst mal weiter auf dem drittletzten Platz fest.
In Dietmannsried lag der SC Unterpfaffenhofen von Beginn an zurück und hatte gegen die routinierte Rückraumachse der Allgäuer immer wieder Probleme, in der Abwehr den richtigen Zugriff zu finden. Immerhin kämpften sich die Gäste nach einem 4-Tore-Rückstand wieder heran. Nach der Pause (Spielstand: 18:16) hatte der SCU allerdings einen denkbar schlechten Wiedereinstieg. Mehrere haarsträubende Ballverluste hintereinander ließen die Gastgeber binnen weniger Minuten wieder auf fünf Tore davonziehen. Dennoch gelang es bis Mitte der zweiten Hälfte den Rückstand wieder zu verkürzen. Auch in Unterzahl blieb man in Schlagdistanz - Lukas Donaubauer hatte nach einer nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidung zu heftig reklamiert.
Fünf Minuten vor Spielende markierte dann Benno Gnan mit seinem vierten Treffer vom Kreis zum 27:27 erstmals wieder den Ausgleich. Zwei Minuten später dann sogar die Chance per Siebenmeter in Führung zu gehen. Thomas Obernöder scheiterte dabei leider genauso wie vorher schon je einmal Lucas Sannig und Lukas Donaubauer. Da man anschließend auch noch zwei Wurfchancen von den Außen nicht unterbrachte, konnten die Allgäuer die Entscheidung mit zwei Toren doch zu ihren Gunsten drehen. Das 29:28, Lucas Sannigs achter Treffer, kam mit dem Schlusspfiff zu spät.
Der Sieg war für die Allgäuer mit Sicherheit nicht unverdient, aber in Anbetracht der phasenweisen Ebenbürtigkeit fehlte dem SC Unterpfaffenhofen in der entscheidenden Phase das nötige Glück. Zumindest war einmal mehr ersichtlich, dass man sich in der Liga vor niemand verstecken muss.
Den Beweis können die Germeringer in ihrem nächsten Heimspiel, am Samstag 2. März, gegen des Spitzenteam vom TSV Ottobeuren erbringen. Im Abstiegskampf ist jeder Punkt enorm wichtig und eine großen Heimkulisse soll dabei helfen. Anpfiff ist diesmal erst um 18:00 Uhr (Vorspiele Herren 2 und Damen bereits um 14:00 und 16:00 Uhr).
In Dietmannsried spielten:
Mika Kroll und Moritz Kube (beide TW); Alexander Hartl, Benno Gnan (4 Tore), Christopher Büttner (1), Tobias Lachnit (1), Marlon Schubert (5), Christian Kurz, Zacharias Flierl (1), Jan-Lucas Schaller (1), Thomas Obernöder (5/1), Lukas Donaubauer (2), Lucas Sannig (8/4).
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