08 Jan
Männer 2
Klassenprimus in eigener Halle zu stark für die „Zwoate“
Beim in Topbesetzung angetretenen Tabellenführer, dem TSV Sonthofen, ist die Germeringer „Zwoate“ chancenlos und kann das Ergebnis erst in der Schlussphase noch etwas freundlicher gestalten.
Die Ausgangslage war schwierig: Der SCUG hatte darum gebeten das Spiel zu verlegen, die Allgäuer aber nicht zugestimmt. Irgendwo aber auch verständlich, da Sonthofen sich optimal auf das Spitzenspeil vorbereitet und alle Mann an Bord hatte. Zudem hatten die Allgäuer einmal mehr eine Doppelveranstaltung mit ihren Drittliga Volleyballern arrangiert. Um wenigstens eine einigermaßen schlagkräftige Truppe entgegensetzen zu können hatten ein paar SCU-Spieler zugunsten der „Zwoatn“ ihre Wochenendplanung kurzfristig über den Haufen geworfen.
Sonthofen war dann in dem Spitzenspiel, Erster gegen Dritten, von Beginn an überlegen. Besonders der erfahrene Spielmacher stellte die Gästeabwehr vor große Probleme. Trotz erfolgversprechender erster Spielminuten fing sich die „Zwoate“ bereits bis zur Halbzeitpause 19 Gegentore ein – Spielstand 19:13. Die eigenen Chancen wurden gegen den starken Allgäuer Keeper unzulänglich genutzt. Vor allem von außen gab es viel zu viele Fehlwürfe.
Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht, Sonthofen konnte weiter davonziehen und lag nach gut einer Dreiviertelstunde uneinholbar mit 29:17 in Front. Positiv ist anzumerken, dass der SCU zu keiner Zeit aufhörte zu kämpfen und in der Schlussphase dafür noch mit einigen Toren belohnt wurde. Das Endergebnis von 33:27 hört sich dann nicht mehr ganz so desaströs an. Nichts zu holen bei dem an diesem Tag deutlich überlegenen Spitzenreiter. Die nächsten Punkte gilt es in dieser Saison bei anderen Spielen zu holen. Zum Beispiel im anstehenden Heimspiel am 20. Januar, um 15:30 Uhr gegen den TSV Mindelheim.
In Sonthofen spielten:
Florian Vogt und Vincenzo Exacoustos (beide TW); Andreas Heßelmann, Lukas Schwarzelmüller (7), David Borger (2), Zacharias Flierl (4), Florian Hartl (4), Dominik Büttner (1), Tobias Sannig (7/5), Timo Schlitt, Arne Sturm (2), Bastian Dotzer.
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